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Hauptstelle der Wiesbadener Volksbank

150 Jahre Hauptstelle der Wiesbadener Volksbank

Im Kern von Wiesbaden – Ein Haus mit Geschichte. Eine Bank mit Zukunft

Geschichtlicher Hintergrund und bauliche Maßnahmen

Vor 150 Jahren entstand nach dem Entwurf von Stadtbaumeister Alexander Flach ein repräsentatives Bankenhaus. Im Jahr 1873 wurde das Grundstück erworben und das Gebäude für den Vorschussverein Wiesbaden erbaut. 

Bankgeschäfte waren früher etwas ganz Besonderes und oft nur vermögenden, vornehmen Leuten vorbehalten. Diese Betrachtungsweise hat sich nicht zuletzt dank der genossenschaftlich organisierten Volksbank geändert.

Am 6. Oktober 1876 konnte das repräsentative Gebäude bezogen werden.

Das zweite und dritte Stockwerk wurden zunächst vermietet. Jedoch mussten bereits 1877 die für die Verwahrung von Wertpapier und Wertgegenständen vorgesehenen Stahlkammern erweitert werden. 

 

 

1896/97 ein Jahrzehnt später gab es bereits erste umfangreiche Baumaßnahmen.

Aufgrund des rasanten Wachstums wurden die Räumlichkeiten zu klein. Das erste Obergeschoß wurde hinzugenommen und Räume im Erdgeschoss wurden feuer- und diebessicher für Geschäftszwecke eingerichtet. Weiter baute man größere Stahlkammern, diese wurden 1904 auch wieder erweitert.

 

 

1924

Aus dem Vorschussverein Wiesbaden wurde

die Wiesbadener Bank – eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung.

Nach dem Krieg

Durch die Bombenangriffe in den letzten Kriegsmonaten war der Wiederaufbau der stark beschädigten Kundenhalle unumgänglich.

Wegen der außerordentlich lebhaften Entwicklung des Geschäftsverkehrs empfahl sich eine grundlegende Neugestaltung der Schalterhalle. 

Die 1950 fertiggestellte vergrößerte Schalterhalle war für damalige Verhältnisse modern und übersichtlich. 

Bereits 1963 dachte man über eine Erweiterung der Hauptstelle nach

Die Bank hatte zwei unmittelbar angrenzende Nachbargrundstücke erworben.

Der bisherige Altbau wurde entgegen den Wünschen der Architekten nicht neu aufgebaut, sondern um einen Neubau ergänzt.  Einerseits aus Kostengründen und zweitens, um das gewohnte Stadtbild zu erhalten.

1965 wurde die Hauptstelle erweitert - dadurch bedingt musste auch das Innere des Altbaus wieder umgestaltet werden.

1967 konnte das neue Gebäude bezogen werden. Dies war mit einem Autoschalter, Tiefgarage, Zufahrt zum Tresor, Klimaanlage und 2 Aufzügen ausgestattet. Gleichzeitig wurde wieder das alte Bankgebäude renoviert und in den Neubau eingegliedert.

1968 war die erweiterte Schalterhalle wieder komplett bezugsbereit – Vereinigung von Alt- und Neubau. 

1973

Nach weiteren Fusionen erhält die Bank einen neuen Namen – Wiesbadener Volksbank.

1985 wurde der Erweiterungsbau fertig gestellt

1998 wurde wieder mit einem Umbau der Schalterhalle begonnen. Die Charakteristik des altehrwürdigen Eckgebäudes blieb äußerlich erhalten. Die Sandsteinfassade wurde sorgfältig saniert und die originalen nachempfundenen Sprossenfenster wurden eingebaut. Innen wurde die ehemalige Schalterhalle entkernt. Die Decken, Fußböden, Wandverkleidungen, Fenster, Türen wurden erneuert. 

Bei diesem Umbau wurde auch die historische Gewölbedecke freigelegt und restauriert. Diese war seit 1966 verborgen. Sie diente vor 150 Jahren als Kutscheneinfahrt für die vermögenden Kunden damit diese trocknen Fußes die Kundenhalle betreten konnten. Die Neugestaltung der HGS stellt eine Symbiose zwischen Tradition und Moderne da.

Letzter Umbau 2018. Es wurde von Einzelberatungbüros auf Arbeitsplätze und Beratungszimmer umgestellt und alles wurde in schönen, freundlichen und hellen Farben gestaltet.

 

 

Das Jubiläum erzählt nicht nur die Geschichte des Gebäudes

Es sind auch die Geschichten von Generationen von Menschen, die ihre Bankgeschäfte erledigt haben, Unternehmen gegründet, Häuser finanziert und Vermögen aufgebaut haben.

So ist unsere Hauptstelle ein Sinnbild für Beständigkeit, Vertrauen und regionale Verbundenheit.

150 Jahre – Generationen voller Vertrauen / Ihre Bank in ihrer Region!